Battle Ropes: Ist das was fürs Homegym?

Battle Ropes

Fitnessmethoden und Trends kommen vorwiegend aus den USA und schwappen dann nach Deutschland. So auch das Trend der Battle Rope Workouts. Doch was genau verbirgt sich hinter dem Begriff und warum erfreut sich diese Art des Trainings immer größerer Beliebtheit bei uns? Nicht zu letzt wollen wir die Frage klären, ob wir eins in unserem Homegym brauchen?

Was sind battle Ropes?

Battle Ropes sind im Endeffekt nichts weiter als zwei handfeste, dicke Tauseile, die vorwiegend aus Hanffaser oder Polyester gefertigt werden. Wahlweise gibt es die Seile aus Nylon und in verschiedenen Dicken zu kaufen. Die Taue haben ein hohes Eigengewicht und sind in verschieden Längen erhältlich. Manche Ropes besitzen zusätzliche Befestigungshaken, um das Seil an Wänden zu befestigen.

Wie erkennt man gute Battle Ropes?

Bei der Qualität der Taue sollte vor allem auf eine gute Verarbeitung der einzelnen Fasern geachtet werden. Ein Blick auf die Oberflächenbeschaffenheit reicht hier aus. In Einzelfällen kann eine schlechte oder mangelhafte Verarbeitung der Fasern auftreten und sollte sofort an den Hersteller gemeldet werden.

Ein weiteres Indiz für solide Qualität ist die Verarbeitung der natürlichen Hanffaser, die dem Seil eine enorm hohe Belastungsgrenze ermöglicht und somit hohen Zugkräften ausgesetzt werden kann. Der Geruch der Taue sollte angenehm natürlich sein und nicht zu stark nach chemischen Klebstoffen oder ähnlichen Inhaltsstoffen riechen.

Was trainieren Battle Ropes?

Doch was zeichnet diese neuartige Form des Fitnessworkouts aus und welche Vorteile bringt dieses mit sich? Zunächst einmal ist zu erwähnen, das der Einsatz der oben beschriebenen Taue für Trainingszwecke auch in Deutschland immer mehr zunimmt. Ein wesentlicher Grund dafür ist die effektive Art des damit verbundenen Trainings, das nicht nur die Kondition, sondern auch nahezu alle Muskelbereiche des Körpers intensiv trainiert. Es ist ein gutes Ganzkörperworkout, dass auch noch sehr flexibel an vielen Orten ausgeführt werden kann. Dazu müssen die Seile lediglich an einer Wand befestigt werden und schon kann das Training beginnen.

Wie funktioniert das Training?

Der Anwender steht dabei fest mit beiden Beinen auf dem Boden und schwingt mit beiden Armen abwechselnd die Seile. Durch das hohe Eigengewicht der Taue und die intensiven Bewegungen werden vor allem die Schultermuskulatur, sowie beide Arme intensiv beansprucht und gefordert. Der Oberkörper muss dabei fest stabilisiert werden, dies führt wiederum zu einer Beanspruchung der Rumpf-, Nacken- und Beinmuskulatur. Die Intensität und Dauer des Workouts kann dabei vom Anwender selbst festgelegt werden. Durch verschiedene Variationen des Standes, sprich beispielsweise ein breitbeiniger oder schulterschmaler Stand, können einzelne Muskelpartien sogar noch effektiver trainiert und konditioniert werden. Zudem wird die Stabilität der Wirbelsäule durch die Oberkörperfixierung während der Ausführung enorm verbessert. Letztendlich werden also ziemlich alle Körperpartien angesprochen und ausgiebig gefordert.

Ein sehr effektives Training

Ein weiterer Grund für die zunehmende Beliebtheit dieser Übungsform ist die Einfachheit und schnelle Anwendbarkeit. In nur wenigen Minuten kann man ein sehr intensives Workout an den Seilen machen. Selbstverständlich werden auch hier zahlreiche Kalorien verbrannt und genau deshalb kann diese Art der Trainingsausübung auch als Einzeleinheit oder wahlweise nach dem eigentlichen Workout zur Kreislaufanregung verwendet werden.

Ist das Battle Rope für ein Homegym geeignet?

Abschließend bleibt noch die Frage zu klären, wo die genannten Trainingsseile am besten geeignet und einsetzbar sind. Wie eingangs bereits erwähnt, sind die Tauseile sehr flexibel einsetzbar und können deshalb theoretisch auch im hauseigenen Homegym installiert werden.

Allerdings sind die Seile in der Regel zwischen 10 und 15 Metern lang. Sie werden oft umgeschlagen. Dennoch müsste man für ein Battle Rope einen mindestens 6 Meter langen Raum haben. Wenn die Seile geschwungen werden schlagen Sie auch nicht gerade leise auf dem Boden auf. Selbst bei guten Bodenschutzmatten, ist das laut zu hören.

Folglich denke ich, dass ein Battle Rope nicht sonderlich gut für das Homegym geeignet ist. In den seltensten Fällen wir man genug Platz für den Einsatz der Seile haben. Zudem muss man das Problem mit dem Lärm für die Nachbarn lösen. Eigentlich bleibt es nur eine Option, wenn man sein eigenes Haus oder seine eigene Garage besitzt. Man kann die Seile zwar auch draussen verwenden, aber ideal ist es nicht, wenn man immer auf das Wetter angewiesen ist, um sein Workout durch zu ziehen. Ich denke, dass Battle Ropes daher eher selten für ein Homegym geeignet sind.

Battle Ropes Empfehlungen

Wenn ihr genug Platz habt, um euch dennoch ein Seil zuzulegen, dann habe ich hier 2 Tips für euch. Die Seile von Femor und Tomshoo sind zwei gute Modelle:

 

FEMOR Battle Rope
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Das Trainingsseil von Femor gibt es in unterschiedlichen Längen. Man kann zwischen 9 und 15 Metern wählen. Es besteht aus Polyester und besitzt rutschfeste Griffe am Ende. Mit einem Durchmesser von 3.8 cm lässt sich das Seil sehr angenehm greifen. Je länger das Seil, desto schwerer lässt es sich bewegen. Für Fortgeschrittene empfiehlt sich daher die 15 Meter Variante. Allerdings auch nur wenn es der Platz zu lässt.

TOMSHOO Battle Rope
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Eine Alternative zum Seil von Femor ist das Battle Rope von Tomshoo. Dieses Modell besteht auch zu 100% aus Polyester, ist verschleißfest, langlebig und hat eine hohe Zugfestigkeit. Es ist in 3 unterschiedlichen Längen mit 10,12 und 15 Metern zu haben. Das Seil ist ebenso 2.8 cm dick und besitzt Griffkappen am Ende der Seils.

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